Drei Schwestern am Sterbebett des Vaters. „Papa? Papa! Papa?“, rufen sie ihn immer wieder an, doch die väterliche Autorität als prägende Instanz ihrer Leben ist im Verschwinden begriffen und wirft die drei in unterschiedlicher Weise auf sich selbst zurück. Die Älteste, als aufopferungsvolle Pflegerin, formuliert und feilt an ihrer Grabrede, die Jüngste plagt sich mit ihrer beruflichen wie privaten Erfolglosigkeit, die Mittlere legt ihr Neugeborenes als lebendigen Beweis der Schöpfung neben den siechenden Vater. Um seinem herannahenden Tod etwas entgegenzusetzen, imaginiert sie sich und ihre zwei Schwestern in verschiedener Tier- und Menschengestalt in wechselnd-spröde Landschaften. Dem Alltag entrissen, durchleben die drei Schwestern eine Zeit ohnmächtigen Stillstands, in der die eigenen Gedanken um so lauter Lärm schlagen und sich manchmal aus dem Nichts ein Lachen Bahn bricht.

STÜCK Henriette Dushe REGIE Petra Schönwald AUSSTATTUNG Elke Gattinger SPIEL Sophie Hichert, Elisabeth Nelhiebel, Eva Weingärtler

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