„Play Hard Work“ – die interaktive online-Zoom-Theater-Performance-Show

Ist das jetzt Arbeit? Oder ist das Spiel? Oder ist das die Zukunft? Spielen wir in Zukunft in der Arbeit? Spielen wir um unsere Arbeit? Oder arbeiten wir für unser Spiel? Wollen wir, wenn wir uns in unserer Arbeit wohlfühlen, Workaholics oder Spielgefährt*innen sein? Bin ich süchtig nach Arbeit, wenn sie mir gefällt? Wenn ich meine Zeit am besten damit ausfülle? Wer sagt, dass Arbeit anstrengend ist? Ist Spiel denn jemals anstrengend? Glücklich diejenigen, die glücklich sind, wenn sie arbeiten und dass sie arbeiten. Arbeiten müssen? Nein. Dürfen. Darum geht es. Oder?

Play Hard Work online via Zoom, Screenshot (c) Raimund Meisenberger

Apropos Glücklich. Da glaubt man erst noch, es geht gar nichts, aber dann geht doch was. Die mir sehr liebe freie Theater- und Performancegruppe Pandora Pop hat mich gefragt, die Umbesetzung einer Rolle in ihrer Stückentwicklung „Play Hard Work“ – entstanden und gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes – zu übernehmen. Was ich gerne und mit viel Spiellust gemacht habe. Ursprünglich eine Produktion, die – gemeinsam mit dem Stadttheater Fürth und dem Theater an der Rott in Eggenfelden – auf eine Bühnensituation hingedacht wurde, hat die bekannte pandemische Situation die Performance in die unbeschränkten Weiten des World Wide Webs emporgehoben. Eine Tatsache, die der Stückentwicklung, die sich um Arbeitsmöglichkeiten und -Unmöglichkeiten dreht und dabei das Spiel nicht außen vorlässt, durchaus zugute kam.

Play Hard Work online via Zoom, Screenshot (c) Pandora Pop

KONZEPT, TEXT, REGIE Pandora Pop OUTSIDE EYE Thorsten Bihegue, Carolin Schmidt, Gunnar Seidel ANIMATION & VIDEO Norman Grotegut KÖRPERREGIE Carolin Schmidt BÜHNE Gunnar Seidel TON & ELEKTRONIK Georg Werner KOSTÜM, MASKE, REQUISITE Anna Winde-Hertling PRODUKTIONSLEITUNG Jutta Körner, Julia Opitz SPIEL Hannah Candolini, Mark Harvey Mühlemann, Elisabeth Nelhiebel, Sunna Hettinger, Katharina Bill & Anna Winde-Hertling PRODUKTION Pandora Pop, Stadttheater Fürth, Theater an der Rott, Kulturstiftung des Bundes PREMIERE ONLINE VIA ZOOM 11. März 2021 REZENSIONEN Rottaler Anzeiger, Die Deutsche Bühne

 

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