Sie verirren sich, sind stark, wütend und hilflos, sie denken in geometrischen Bahnen oder in selbstbewusster Musikalität, sind nah am Wasser gebaut, auf ihre Wirkung bedacht, suchen die Weltformel oder sind so langsam, dass man überrascht ist, wie schnell sie von Null auf Hundert springen. Und ohne Egozentriker würden die jungen Menschen vielleicht ihr eigentliches Ziel finden. Aber es ist brutal. Erst kommt das Fressen, dann kommt das Selfie.

Foto (c) Markus Steinwender

Foto (c) Markus Steinwender

Foto (c) Markus Steinwender

Foto (c) Markus Steinwender

STÜCK Elisabeth Nelhiebel und Ensemble REGIE Elisabeth Nelhiebel SPIEL Raphael Baumeister, Fabian Beckerbauer, Lilly Groß, Diana Hamm, Annkristin Kreibich, Nico Loor, Vanessa Wolz PREMIERE 1. Juni 2019 innerhalb des Clubfestivals der Theaterclubs PRODUKTION Theater an der Rott

28. April 2018

Nominierung im Autorenwettbewerb AUF EIN WORT mit dem Stück “12 Minuten”. Das Theater an der Rott hat zum ersten Mal Autorinnen und Autoren eingeladen ihre Stücke nach Eggenfelden zu schicken, auf dass sie zuerst von einer Jury gelesen und schließlich – nachdem Dr. Uwe Lohr, Dr. Elke Maria Schwab Lohr, Markus Steinwender, Brigitte Korn-Wimmer und Wolfgang Aigner aus den 60 Einsendungen 4 ausgewählt hatten – vom Publikum zum Siegerstück auserkoren werden sollten. Die Zuschauerinnen und Zuschauer hatten also die Möglichkeit den Spielplan der Spielzeit 2018/19 aktiv mitzugestalten. Und sie haben diese Chance gerne wahrgenommen.

18. Mai 2018

Premiere “Der Fluch der Margaret in der dritten Szene des ersten Akts von William Shakespeares König Richard III.”. Im Rahmen der vierten Nightline am Theater an der Rott haben Lea Fischer, Sebastian Kamm, Markus Krenek, Elisabeth Nelhiebel und Carolin Waltsgott ein neues Theaterstück erfunden, geschrieben, in der Freizeit geprobt und schließlich erfolgreich zur Uraufführung gebracht. Das zahlreich erschienene und höchst amüsierte Publikum hat erfahren, dass Richard Margaret nicht mag, dass Margaret Richard nicht mag, dass Margaret Elisabeth nicht mag, dass Hastings Margaret nicht mag, dass Rivers Margaret nicht mag, dass eigentlich niemand irgendwen mag. Kinder wurden ermordet, Häupter gefällt, Männer haben geweint, ein Gräuel, insgesamt, alles. Eine Handvoll Schauspieler hat als Forensiker ein großes Königsdrama erforscht, und das Ergebnis war aufregend, verwirrend und nachhaltig komisch.

Foto (c) Sebastian Kamm

Foto (c) Sebastian Kamm

Foto (c) Sebastian Kamm

STÜCK Ensemble, Elisabeth Nelhiebel und William Shakespeare REGIE Sebastian Kamm AUSSTATTUNG Ensemble VIDEO Sebastian Kamm SPIEL Lea Fischer, Markus Krenek, Elisabeth Nelhiebel, Carolin Waltsgott PRODUKTION Ensemble und Theater an der Rott

28. Juni 2018

Premiere “Mirandolina” von Elke Maria Schwab nach Carlo Goldoni. (Rolle: Ortensia, eine Komödiantin und Stefanie Leiterin, die Frau des Theaterleiters) Männer erliegen reihenweise dem spröden Charme der Wirtin Mirandolina. Bedeutet die Eroberung der selbsternannten Liebesabstinenzlerin für die einen nichts mehr als den Gewinn einer Trophäe, findet sich der (ebenso selbsternannte) Frauenhasser plötzlich nicht mehr in seinem Herzen zurecht. Er hat sich verliebt, was sie zum Anlass nimmt ihn erst recht vorzuführen. Einer, der sein Leben darin bestreitet Frauen zu verachten kann ganz einfach nicht verliebt sein. Dadurch entbindet sie sich natürlich auch selber jeglicher eventuell aufkommender Emotionen, die in irgendeiner Form gefährlich oder ungesund sein könnten. Wer auf diese Art und Weise tatsächlich glücklich sein kann, beantwortet der italienische Autor leider nicht. Lustig mit anzusehen ist es aber allemal.

alle Fotos (c) Sebastian Hoffmann

STÜCK Elke Maria Schwab nach Carlo Goldoni REGIE Uwe Lohr AUSSTATTUNG Gerrit von Mettingen und Viki Seydel SPIEL Rüdiger Bach, Guido Frank, Max Gnant, Markus Krenek, Johanna Martin, Elisabeth Nelhiebel, Martin Puhl, Constanze Rückert, Carolin Waltsgott PRODUKTION Theater an der Rott

 

Das österreichische Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur bewilligt der Autorin Elisabeth Nelhiebel ein Stipendium für die Fertigstellung des Theaterstücks “Rettungswesen”.

 

Als Autorin für u.a. Kinder- und Jugendtheater wird Elisabeth Nelhiebel zur 17. DramatikerInnenbörse im Rahmen des 24. Kinder- und Jugendtheaterfestivals LUAGA&LOSNA in Nenzing (Vorarlberg) eingeladen.

Johannes Rausch (Künstlerischer Leiter)

Gerhard Ruiss (Leiter DramatikerInnenbörse)

Sabine Wöllgens (Kuratorin)

Anna Poetter (Organisation)

Tobias Kiwitt (Bundesverband junger Autoren und Autorinnen, BVjA)

Manfred Jahnke (adk – Akademie für darstellende Kunst Ulm)

Lisa Kärcher (Thomas Sessler Verlag GmbH)

Walter Kootz (Kaiserverlag)

Der Kaiserverlag verlegt drei ihrer Stücke und vertritt Elisabeth Nelhiebel offiziell als Autorin.

” (…) Der Kaiserverlag ist als moderner Theaterverlag darauf ausgerichtet, Entdecker- und Förderarbeit für junge, zeitgenössische deutschsprachige und internationale Dramatik, ost- und südosteuropäische Autoren sowie Kinder- und Jugendtheater zu leisten. (…) Auf der Basis dieser Tradition wird dabei dem zweifelsohne vielversprechenden österreichischen Autorenpotential ein wichtiger Stellenwert eingeräumt. Die Förderung junger, zeitgenössischer, deutschsprachiger und internationaler Dramatik hat in den letzten Jahren zu beachtlichen Erfolgen geführt. Die Bereiche der zeitgenössischen Theaterstücke und der jungen Autoren sind kontinuierlich durch niveauvolle Dramatik angewachsen. (…)”

(zitiert aus www.kaiserverlag.at)

Verlagsleitung: Zeno Stanek

Lektorat: Walter Kootz

 

Stücke: “Dreiminus”, “fall netz”, “Hubert in der Schachtel”

 

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